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Herz mit Fallot-Tetralogie

Herz mit Fallot-Tetralogie, fallotsche Tetralogie beim Kleinkind

Gesundes Herz und Herz mit Fallot-Tetralogie (fallotsche Tetralogie).

Die Fallot-Tetralogie (fallotsche Tetralogie) ist ein komplexer, häufiger angeborener Herzfehler und zählt zu den häufigsten zyanotischen Herzfehlern. Zyanotisch bedeutet, dass sich der Herzfehler auf den Sauerstoffgehalt des Blutes negativ auswirkt.
Bei der Fallot-Tetralogie vermischt sich durch einen Defekt in der Herzscheidewand sauerstoffreiches Blut mit sauerstoffarmem, was zum Bild des "blauen Babys" führt - Kleinkind mit Atemnot und bläulich verfärbter Haut und Schleimhaut (Zyanose). Betroffene Kleinkinder nehmen häufig eine Hockstellung ein, da dadurch die Durchblutung der Lunge verbessert wird.
Die fallotsche Tetralogie umfasst vier Einzelerkrankungen: (1) Einengung der Lungenarterien, Pulmonalstenose; (2) Herzwanddefekt, durchgehende Verbindung der beiden Herzkammern; (3) Herzmuskelvergrößerung der rechten Herzkammer; (4) Fehlstellung der Aorta (Hauptschlagader). Daher die Bezeichnung "Tetralogie".



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Genetik beim Baby, Neugeborenen, Kleinkind - gleiche Herkunft in Entwicklungsgeschichte des Menschen

Die Humangenetik beschäftigt sich mit Aufklärung, Erkennung und Behandlung genetisch bedingter Erkrankungen, so auch mit angeborenen Herzfehlern. Angeborene Herzfehler sind Fehlbildungen des Herzens oder der großen Gefäße.

Bilder: © Frank Geisler 2016

Im medizinischen Bildarchiv www.medical-pictures.de können die Grafiken per Download erworben werden.


Links zum Thema Herzfehler:

Atriumseptumdefekt (ASD)

Ventrikelseptumdefekt (VSD)

Occluder bei ASD und VSD

Truncus arteriosus communis (TAC)

Ebstein-Anomalie

Transposition der großen Gefäße (TGA)

Aortenisthmusstenose (ISTA)