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Homöopathie

Bei der Homöopathie handelt es sich um eine Behandlungsmethode, die eine Alternative zur Schulmedizin darstellt. Es handelt sich um eine alternativmedizinische Behandlungsmethode, welche auf den Vorstellungen des deutschen Arztes Samuel Hahnemann auf das Ähnlichkeitsprinzip aufbaut: Similia similibus curentur - Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden. In den vergangenen Jahrzehnten hat diese Methodik an gesellschaftlicher Akzeptanz hinzugewonnen. Dies ist nicht zuletzt dadurch begründet, da Homöopathie - bei adäquater Anwendung - nebenwirkungsfrei ist.

Heilung mit Heilpflanzen in Pflanzenheilkunde Phytotherapie

Heilpflanzen Pfingstrose, Alant, Christrose, Tollkirsche, Wolliger und Roter Fingerhut. Eine Heilpflanze (Drogenpflanze, Arzneipflanze) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka Verwendung finden.

Homöopathie als alternativmedizinische Behandlung

Die Nachfrage nach der Homöopathie als alternativmedizinische Behandlungsmethode nimmt immer mehr zu. Bei der Homöopathie fällt eine exakte Definition und die Abgrenzung zur Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) schwer. Homöopathische Mittel sind eine naturheilkundliche Möglichkeit, Krankheiten zu behandeln. Zur Herstellung der Arzneimittel werden die Grundsubstanzen einer Potenzierung unterzogen, das bedeutet, dass diese wiederholt (meist im Verhältnis 1:10 oder 1:100) mit Wasser oder Ethanol verschüttelt oder mit Milchzucker verrieben werden. Wegen der Giftigkeit vieler der verwendeten Stoffe wird die Verdünnung durchgeführt.

Wie funktioniert Homöopathie?

Zunächst wird der Patient einer homöopathischen Anamnese unterzogen. Hierbei wird der gesamte Krankheitsverlauf sowie der Lebenswandel der betroffenen Person untersucht. Hierbei werden viele Aspekte beleuchtet, die aus schulmedizinischer Sicht irrelevant sind. Im Anschluss an den Befund entscheidet der ausgebildete Homöopath über mögliche Behandlungsmethoden. Sämtliche anwendbaren homöopathischen Produkte kollidieren nicht mit anderen pharmazeutischen Medikamenten. Da bislang kein wissenschaftlicher Beweis für die Wirksamkeit der Präparate besteht, ist unter anderem von einem Placebo-Effekt auszugehen. Der Glaube versetzt Berge - und kann zur Genesung beitragen.

Homöopathische Arzneimittel

Viele Menschen machen gute Erfahrungen mit der sanften Heilmethode. Gerade bei leichten Alltagsbeschwerden können homöopathische Mittel - die Kraft der Kügelchen - helfen. Homöopathische Mittel beeinflussen andere Medikamente nicht, sie werden oft zur Unterstützung einer ärztlichen Behandlung eingesetzt.
Die therapeutischen Mittel werden meistens mit Hilfe einer Repertorisierung ausgewählt, einem Nachschlagewerk, das nach Symptomen und die dazugehörenden Arzneimittel aus verschiedenen Arzneimittellehren oder Arzneimittelprüfungen gegliedert ist. Das Repertorisieren ist eine Technik der homöopathischen Arzneimittelwahl, die dazu dient, das homöopathische Arzneimittel zu suchen, welches dem Krankheitsbild am ähnlichsten ist. Ein Homöopath kann anhand des Repertoriums entscheiden, welches Mittel entsprechend der homöopathischen Lehre auf die jeweiligen Symptome zur Anwendung kommt.

Fazit

Die Homöopathie stellt als Therapie-Ergänzung auch schwerkranken Menschen die Aussicht auf eine sanfte Behandlung, die eine Linderung der Beschwerden ermöglicht.
Bei schweren und chronischen Erkrankungen sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Bösartige Erkrankungen sollten ebenfalls nicht homöopathisch, sondern durch einen Facharzt behandelt werden.

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Die Pharmakokinetik umschreibt die Gesamtprozesse, denen ein Arzneistoff im Körper unterliegt. Zur Pharmakokinetik gehören die Aufnahme des Arzneistoffes (Resorption), die Verteilung im Körper (Distribution), der biochemische Umbau und Abbau (Metabolisierung) sowie die Ausscheidung (Exkretion).

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Zungendiagnose, Topografie der Zunge nach Organen: 1 = Herz (Cor), 2 = Lunge (Pulmo) und Rachen (Pharynx), 3 = Magen (Ventriculus, Gaster), 4 = Zwölffingerdarm (Duodenum) und Dünndarm (Intestinum tenue), 5 = Bauchspeicheldrüse (Pankreas), 6 = Leber (Hepar) und Gallenblase (Vesica biliaris), 7 = Milz (Lien), 8 = Harnblase (Vesica urinaria), 9 = Dickdarm (Intestinum crassum), 10 = Niere (Ren), 11 = Darmausgang (Anus). Über die allgemeine Betrachtung der Zunge und ihres Belages hinaus hat jeder Teil der Zunge einen speziellen Bezug zu einzelnen Organen und Körperbereichen.

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Bilder: © Frank Geisler 2016

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