Gesundheit und Medizin

Brustvergrößerung, eine populäre Operation

Die Brustvergrößerung (Mammaaugmentation) ist die populärste Operation in der Schönheitschirurgie. Sie fällt in die Gebiete der rekonstruktiven und der ästhetischen Chirurgie innerhalb der Gynäkologie und der plastischen Chirurgie. Nicht immer ist eine Brustvergrößerung das Ziel einer Brustoperation, oft wird auch nur eine Bruststraffung oder medizinisch indiziert eine Brustverkleinerung gewünscht.

Vergrößerung der Brust, Brustvergrößerungen mit Implantate Brustimplantate in plastische ästhetische Chirurgie
Brustvergrößerung (Mammaaugmentation) durch subglanduläre oder submuskuläre Implantation; Schnittmethoden bei Operation der Brust: 1 = transaxilläre Schnittführung in der Axelhöhle, 2 = Infraareoläre Schnittführung, bogenförmiger Schnitt im Warzenvorhof der Brustwarze; 3 = Inframammäre Schnittführung entlang der Brustfalte.
Oberflächenanatomie der weiblichen Brust (Mamma, Brustdrüse, Busen) mit Drüsenlappen und Milchgänge durchscheinend dargestellt. Die Brustdrüse ist in ihrem Inneren läppchenartig unterteilten, mit Drüsen-Bereichen (Lobuli glandulae mammariae) und Milchgängen (Sinus lactiferus), die im Milchausführungsgang (Ductus lactiferi) münden.

Die weibliche Brust (Mamma) zählt den Geschlechtsmerkmalen der Frau. Sie besteht aus Fettgewebe und Bindegewebe sowie der Brustdrüse (Glandula mammaria), welche bei stillenden Frauen die Muttermilch durch feine Milchgänge, die auf der Brustwarze münden, abgibt. Die Brust befindet sich unter der Haut auf dem großen und dem kleinen Brustmuskel, und erstreckt sich von der zweiten bis zur siebten Rippe. Die Brüste einer Frau gelten als Sinnbild für Weiblichkeit und Fruchtbarkeit, deren Anblick stellt für Sexualpartner einen erotischen Reiz dar.

Wahl der Implantate bei Brustvergrößerung

Beim populärsten Eingriff in der plastischen und ästhetischen Chirurgie der Brustvergrößerung können unzufriedene Frauen mittels Brustimplantat zu ihrem gewünschten Brustvolumen gelangen. Erfahrenen Chirurgen stehen mehrere Möglichkeiten offen wie sie das Implantat einsetzten und um zu einer ästhetischen Form zu gelangen. Bei allen Techniken ist das Material was in den Körper eingeführt wird das gleiche, doch die Wege wie das Implantat platziert wird sind verschieden.

Implantate der weiblichen Brust für Brustvergrößerung, Brustimplantate aus Hydrogel und Silikon
Brustimplantat aus Hydrogel zur Brustvergrößerung in runder Form, und Implantat aus Silikon zur Brustvergrößerung in Tropfenform. Man unterscheidet zwischen Silikon-Implantate und Kochsalz-Implantate, runde und anatomisch geformte Brustimplantate, Implantate mit mittlerer oder hoher Projektion, flache Implantate und Implantate mit einer glatten oder einer texturierten Oberfläche.

Brustvergrößerung, Platzierung des Implantats

Bei Vollnarkose durchgeführten Operation wird von einem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie ein Hautschnitt gemacht, das Brustgewebe angehoben und eine Implantattasche gebildet, in die das Brustimplantat eingeführt werden kann. Anschließend schiebt der Chirurg das Implantat entweder teilweise unter den Brustmuskel (submuskuläre Implantation) oder er platziert es unter der Brustdrüse oberhalb des Brustmuskels (subglanduläre Implantation), wobei das Brustgewebe selbst weitgehend unberührt bleibt.

Schnittmethoden bei der Brustvergrößerung

Einer der Eingriffe erfolgt durch einen Schnitt um den Warzenvorhof der Brust. Das Implantat kann durch die enstandene Öffnung entweder auf oder unter den Brustmuskel plaziert werden. Der Vorteil hierbei ist, dass die Naht so gelegt wird, dass sie später so gut wie unsichtbar ist. Eine andere Möglichkeit wäre das Einführen des Brustimplantates durch einen Schnitt in der Achselhöhle, wodurch sichtbare Narben vermieden werden. Bei einem Implantat einer bestimmten Größe wird der Zugang über die Brustumschlagsfalte gewählt. Zurückbleiben von Narben nach längerer OP-Zeit passiert in den wenigsten Fällen.

Die weibliche Brust besteht aus Fettgewebe und Bindegewebe sowie der Brustdrüse (Glandula mammaria). Bei Laktation (Abgabe von Frauenmilch) sondert die Brustdrüse Muttermilch durch feine Ausführungsgänge ab, die auf der Brustwarze (Mamille, Mamilla) münden. Die Drüsenläppchen (Lobulus glandulae mammariae) bestehen aus mehreren Lobuli. Ein Lobulus besteht aus den Milchbildungszellen (Drüsenepithelzellen, Sekretionszellen) und dem Lumen, in dem sich die Milch sammelt, sowie zum geringen Anteil aus Myoepithelzellen, welche die Milch aus dem Lobulus pressen.

Weibliche Brust Mamma, Brustdrüse mit Brustgewebe Drüsenläppchen
Weibliche Brust als Röntgenbild und Schnittdarstellungen Gewebe der Brustdrüse sowie die Bildung Drüsengewebe in der Laktationsphase.
Histologie Brustdrüse, Brustgewebe nichtsezernierend und Laktation der Milchdrüsen
Histologische Schnitte durch das Brustgewebe, nichtsezernierend und Laktationsphase der Brustdrüse.

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